– Bei der diesjährigen Ausgabe der legendären Riesentorlaufveranstaltung Gardenissima in Gröden standen nicht nur Weltklasseathleten, sondern auch zahlreiche Hobbyfahrer im Mittelpunkt eines besonderen Skitages. Seit vielen Jahren zählt die Gardenissima zu den beliebtesten Skirennen der Region – heuer gingen erneut über 700 Teilnehmer:innen auf der Seceda an den Start. Die schnellsten Läufer:innen bewältigten die Strecke in unter vier Minuten. Die Bestzeit erzielte in diesem Jahr der deutsche Weltcup-Athlet Simon Jocher mit einer Zeit von 3'43.90 Minuten. Bei den Damen setzte sich die österreichische Nationalteamfahrerin Christina Ager durch. Neben sportlichen Höchstleistungen setzte das Organisationskomitee der Gardenissima heuer auch ein starkes Zeichen für den Nachwuchs: Erstmals wurde eine Initiative zugunsten der Südtiroler Sporthilfe ins Leben gerufen. Ziel war es, junge Talente gezielt zu unterstützen und dem Sport etwas zurückzugeben. So wurden die letzten 50 der begehrten Startplätze um jeweils 50 Euro teurer verkauft – der gesamte Mehrerlös kam direkt der Sporthilfe zugute. Zusätzlich ging ein eigenes Sporthilfe-Team an den Start: Die entsprechenden Plätze wurden versteigert. Im Rahmen der Veranstaltung konnten so insgesamt über 5.000 Euro gesammelt und an Direktorin Evi Hilpold übergeben werden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit soll auch künftig fortgeführt werden – diesen Wunsch haben die Veranstalter bereits geäußert. Wer 2026 im Gardenissima-Team der Südtiroler Sporthilfe mitfahren und somit die Champions von morgen unterstützen möchte, kann sein Interesse bereits jetzt per E-Mail bekunden.