Die OSSI PIRCHER Preisträger wurden ausgezeichnet

Beim Ball des Sports im Meraner Kursaal wurden auch heuer wiederum die beiden besten Nachwuchssportler mit dem OSSI PIRCHER Preis ausgezeichnet. Die Juniorenweltmeisterin im Biathlon Irene Lardschneider vom Skiclub Gröden und der Kanu U21 Europameister Jakob Weger vom SC Meran konnten den Preis in Empfang nehmen.

Irene Lardschneider und Jakob Weger mit unserem Präsidenten Giovanni Podini und Vize Präsident Jochen Schenk zusammen mit Miss Südtirol Bettina Manfra

Irene Lardschneider und Jakob Weger mit unserem Präsidenten Giovanni Podini und Vize Präsident Jochen Schenk zusammen mit Miss Südtirol Bettina Manfra

IRENE LARDSCHNEIDER

Schnee hatte sie ständig, und das vor der Haustür, wo ihr Opa einen Schlepplift betrieb und Irene  Lardschneider wie fast jede Grödnerin erste Versuche auf den Skiern wagte. Doch bald wollte es die junge Wolkensteinerin ihrerMama Cornelia nachmachen und sattelte auf die engeren Langlaufskier um. Elmar und Lukas Goller sowie Patrizia Kostnerwaren die Ersten, die Irene in die Geheimnisse und in die Faszination des Langlaufsports einweihten, dann – als sie schon erste Erfolge für den SC Gröden eingefahren hatte – sattelte Irene Lardschneider auf den Biathlonsport um, wo das Vater-Tochter- Gespann mit Luigi und Ivonne Ponza der drahtigen Wolkensteinerin den richtigen Schliff verpassten.

Irene Lardschneider bei der Siegerehrung

Irene Lardschneider bei der Siegerehrung

„Es gefiel mir sofort, Biathlonwettkämpfe sind spannend bis zuletzt, die doppelte Herausforderung zwischen Langlauf und Schießen ist ein zusätzlicher Anreiz“, begründet sie ihre Entscheidung, beim kombinierten Sport zu bleiben. Durch ihren Trainingsfleiß erreichte sie schnell tolle Resultate, fand Aufnahme in den Landeskader und schaffte schnell den Sprung an die nationale Spitze. Dort wurde die Aostanerin Samuela Comola eine große Rivalin, die aber gleichzeitig zu ihrer besten Freundin wurde. So pushten sich die jungen Biathletinnen gegenseitig, fanden Aufnahme in den Nationalkader und bei einer Sportgruppe (Irene Lardschneider gehört der Finanzwache an) und setzten auch international Duftnoten. So, als bei den Jugend- Olympiaspielen in Lillehammer die italienische Staffel mit Patrick Braunhofer, Cedric Christille, Samuela Comola und Irene Lardschneider die Bronzemedaille eroberte. Der vorläufige Höhepunkt in der  noch jungen Karriere der Wolkensteinerin war im Februar dieses Jahres die Junioren-WM in der Slowakei,  wo sie 2 Mal Gold und einmal Bronze gewinnen konnte.

JAKOB WEGER

Im Kanu-Boot ist Jakob Weger aus Schenna aufgewachsen. Die Leidenschaft für den Slalom im wilden Gewässer hat er von seinem Vater Walter (er betreut ihn heute noch) in die Wiege gelegt bekommen. Auch sein um 2 Jahre älterer Bruder Matthias übt diesen Sport aus.Die Besonderheit: Matthias Weger bestreitet die Kanurennen für Österreich.

„Gemeinsam wollen wir eines Tages zu den Olympischen Spielen“, nennt Jakob seinen Traum. Bei den Junioren zählt Jakob seit Jahren zu den besten Slalom-Kanuten in Europa. Am 27. August 2016 kürte er sich in Neu-Görz in Slowenien trotz starker Rückenschmerzen mit einem fehlerfreien Lauf zum Junioren-Europameister im Kanuslalom. Das ist Jakob übrigens schon 2014 gelungen – im Alter von damals erst 16 Jahren.

Jakob Weger im Wettkampf

Jakob Weger im Wettkampf

Zuletzt trainierte Weger in Ivrea bei Turin. Dort bestreitet der Kanute am kommenden Wochenende die Ausscheidungsläufe, um sich für den Weltcup zu qualifizieren. „Ich bin aus dem Junioren-Alter draußen und starte jetzt in der U23-Klasse“, erzählt der junge Mann aus Schenna. Vor kurzem hat er in der allgemeinen Klasse aufhorchen lassen und sich sogar für die Europameisterschaft der „Großen“ im Juni in Tacen  Slowenien) qualifiziert.

„Es läuft gut, ich habe im Winter viel trainiert. Trotz nicht immer optimaler Bedingungen verlief alles nach Plan. Zudem habe ich in den Kunstkanälen in Ivrea, Prag, Tacen und Dubai reichlich Erfahrung sammeln können“, erzählt der knapp 19-Jährige. Jakob lebt wie ein Vollprofi, macht 2 Trainingseinheiten am Tag und besucht in Meran die Abendschule. „Ich bin ja erst knapp 19 und muss daher an meiner Kontinuität in den Slalomläufen arbeiten. Oft gelingen mir schon sehr gute Läufe. Hoffentlich auch bei den wichtigen Wettkämpfen“, gibt sich Weger zuversichtlich.


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