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ambitions – sport meets business 2011
Das Europaforum im Sportbusiness in Meran begeistert | |
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ambitions rief, und rund 150 Unternehmer, Sportler, Manager, Veranstalter, Verbandsmitglieder und Marketingfachleute kamen am Freitag, 9. September in den Pavillon des Fleurs im Meraner Kursaal, um über das Zusammenspiel von Sport und Wirtschaft zu diskutieren. Geprägt war die vierte Ausgabe des überregionalen, mehrsprachigen Branchentreffs vom Thema der Markenführung im Sport und bei Sportgroßereignissen. Was auf dem ersten Blick nur für Wirtschaftsexperten interessant scheint, hat die illustre Referentenrunde anschaulich und verständlich ans aufmerksame Publikum gebracht. Claudia Giordani, Mitinhaberin der Mailänder Agentur Slalom, und Silbermedaillen-gewinnerin im Slalom bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck, führte mit Sportzahlen aus Italien ein: 80 Prozent der Bevölkerung verfolgen zumindest eine Sportart, wobei wenig überraschend der Fußball mit 50 Prozent einsam an der Spitze liegt. Erst an siebter Stelle kommt – knapp hinter dem Radfahren - der Skisport mit 10 Prozent Anteil.
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Gruppenbild mit den Protagonisten von ambitions 2011 | |
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Südtirols Skilegende Isolde Kostner, als ehemalige Empfängerin der Südtiroler Sporthilfe, hat die Win-Win-Situation einer idealen Sponsoring-Partnerschaft betont: „Ein Sportler kann eine Marke bekannt machen, eine Marke kann aber auch einen Sportler bekannt machen“, unterstich Kostner. Walter Ausserhofer, der Präsident der Südtiroler Sporthilfe, hat zum 25-jährigen Bestehen im nächsten Jahr ein rosiges Zukunftsszenario für seinen Förderverein entworfen: „Wir geben ein Erbe weiter. Die heute Jungen haben das bessere Rüstzeug als wir, um die Sporthilfe weiter zu bringen. Und die Sportvermarkter sollten mehr mit uns reden, um Talente früher und effektiver für das Sponsoring zu entdecken und sie darauf vorzubereiten.“ Rodellegende Markus Prock leitet mittlerweile eine Agentur für Sportmarketing, und betreut den Skispringerstar Gregor Schlierenzauer. Prock war schon als aktiver Sportler sein eigener Manager, und erklärte, wie Marken im Sport erfolgreich werben können. „Nur wenn ein „Local-Hero“ da ist, sind auch Sponsoren da“ so Prock. |
Stefania Demetz, Isolde Kostner
Walter Ausserhofer mit Claudia |
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Seinen „Local-Hero“ hat Andrea Vidotti aus Treviso in Südtirol gefunden. Der ehemalige Manager von Alberto Tomba und Giorgio Rocca hat seit wenigen Wochen den Super-G-Weltmeister Christof Innerhofer unter Vertrag. Nach Gold, Silber und bei der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen binden sich Sponsoren in der Rege für mindestens drei jahre an den smarten Gaisinger. Christof Innerhofers Marktwert hat sich vervierfacht, sagte Betreuer Vidotti in Meran. Einen messbaren Marktwert haben auch Sport-Großveranstaltungen, wie etwa der Skiweltcup in Gröden. Generaldirektorin Stefania Demetz zeichnete mit Witz und Ironie den Weg vom ersten FIS-Rennen in den 1960er Jahren bis zum Weltcup-Klassiker nach. 2009 lag der Werbewert für die Übertragung im Österreichischen Fernsehen ORF bei 5,6 Millionen Euro. Die Marken „Gröden“ und „Südtirol“ erzielten einen Werbewert von 1,5 Millionen Euro.
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Manfred Call im Gespräch mit Jürgen Bühl ließ noch einmal |
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